Diabetische Netzhautveränderungen (Diabetische Retinopathie)

Der Diabetes mellitus kann zu Veränderungen an fast allen Geweben im Auge führen.

In den Industrieländern ist die diabetische Retinopathie eine der Hauptursachen für neu auftretende Erblindungen. Nach 20 Jahren haben etwa 90% aller Diabetiker eine Retinopathie. Man unterscheidet nicht proliferative und proliferative Stadien. Die diabetische Retinopathie bleibt lange symptomlos. Erst im Spätstadium bei Beteiligung der Makula oder Glaskörperblutung bemerkt der Patient eine Sehverschlechterung oder erblindet plötzlich.

Schon lange vor diesem Geschehen treten bei einem Teil der Betroffenen Veränderungen in der Netzhaut  auf. Diese Veränderungen können vom Augenarzt frühzeitig erkannt und nötigenfalls vorsorglich behandelt werden. Oft genügt dann eine ambulante Laserbehandlung, um den Verlust des Sehens abzuwenden.

Oftmals lässt sich die genaue Diagnose nur bei sehr weiter Pupille erkennen. Dazu werden Ihnen durch Augentropfen die Pupillen erweitert. Dieser Vorgang benötigt mindestens ca. 20-30 Minuten. Hinterher sind Sie für etwa 3-4 Stunden vermehrt geblendet und sehen eventuell vorübergehend unscharf, so dass Sie nicht selbst mit Ihrem Auto nach Hause fahren können.

Die Netzhautvorsorge ist keine Kassenleistung, werden jedoch Erkrankungen, die weiter abgeklärt oder behandelt werden müssen, festgestellt, übernimmt die weiteren  Kosten Ihre Gesetzliche Krankenversicherung.


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